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‘News’

medienhaus.com ist erster Google AdWords Premium-KMU-Partner in Österreich

11.05.2012

Die medienhaus.com GmbH freut sich als erster österreichischer Partner auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Weltkonzern Google im Rahmen von Googles AdWords Premium-KMU-Partnerprogramm: medienhaus.com kann seinen Kunden durch die Partnerschaft jetzt einen noch umfangreicheren Service anbieten.

medienhaus.com (VOL.AT, Ländleimmo, Ländlejob, ..) ist Vorarlbergs erfolgreichster „Onlinemedienmacher“ und Onlinevermarkter und kann nun durch die Google AdWords Premium-KMU-Partnerschaft seinen zahlreichen Kunden ein erweitertes Portfolio anbieten – und das als erstes österreichisches Unternehmen. Durch die Nutzung des Fachwissens zu Region und den Produkten profitieren die Kunden mitsofortiger Wirkung von der Bereitstellung der aktuellen Google AdWords Produkte und dem Know-how des medienhaus.com Beraterteams.

So funktioniert Google AdWords
Das Werbeprodukt von Google ermöglicht es Anzeigen punktgenau zu schalten. In dem Moment, in dem ein potentieller Kunde nach einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung sucht, erscheint die passende Anzeige des medienhaus.com Kunden neben dem Suchergebnis von Google. Weiters auch auf Hunderttausenden Websites im wachsenden Google Display Netzwerk, welches weltweit bereits mehr als 86 Prozent der Internetnutzer erreicht.

Kundenservice von medienhaus.com
Die auf die Werbeziele der Kunden ausgerichteten individuellen Kampagnen und Marketingprogramme werden aktiv von Profis verwaltet. Somit wird die Kampagnenentwicklung nicht dem Zufall überlassen. Der Vorteil: Der Kunde kann sich um sein Kerngeschäft kümmern. Für anfallende Fragen steht jederzeit ein Support zur Verfügung.

Detaillierten Leistungsdaten werden regelmäßig von medienhaus.com bereitgestellt und bieten wichtige Einblicke in die Leistungen der professionellen Anzeigekampagne mit Google AdWords – so bleibt die Transparenz der Effektivität und Effizienz für den Kunden gewährleistet.

Rückfragen und Kontakt:
Georg Burtscher
Geschäftsführer Marketing & Verkauf
medienhaus.com GmbH
Gutenbergstrasse 1
6858 Schwarzach

Email: georg.burtscher@medienhaus.com
Telefon: 05572 501 616

Developing an updated corporate brand strategy

05.04.2012

Vorarlberger Medienhaus is changing its corporate brand to Russ Media, moving from a single newspaper to an international media brand.

Until now, we have not really communicated our group-level achievements in public, partly because dozens of different company names and brands made it difficult to see the big picture.

But two years ago, we began a series of brand workshops with external consultants to give our most important brands a slight lift. At least that’s what we thought back then. As a result of these workshops, we are now in the process of renaming our company portfolio and, more importantly, giving our media group a new umbrella brand.

Vorarlberg is a special place. Most people know the westernmost Austrian state for its skiing resorts or its modern wooden architecture. But it is also the home of the Vorarlberger Medienhaus, a media company that reaches pretty much everyone in the region with its media portfolio. The population of Vorarlberg is 372,000, and our newspaper, Vorarlberger Nachrichten (VN), reaches 60% of them.

We have built a wide spectrum of brands around our flagship newspaper. Today, our regional online news portal, VOL.AT (Vorarlberg Online), has a 65% reach, and some of our free newspapers have grown to an 80% reach. Since we’re also serving the region as an Internet Service Provider and a phone company, there is not too much more room to grow.

Our publisher, Eugen A. Russ, puts it this way: “In the past decades, we have developed from a regional newspaper publishing company to a media company that is active throughout Europe, specialising in niche and regional media.”

Our company names are as fragmented and specialised as the niches we serve. Our national digital ad sales network in Austria runs under the brand austria.com/plus. In Romania and Hungary, we are operating under the name Inform Media. In Germany, we’re either known as VM Digital (a venture capital player specialising in niche topic portals or market places) or as Quoka.de (which has gained the national No. 1 position for private classified ads in Germany).

Complicated, to be sure.

Getting all members of our top management to an equal level of brand awareness was the primary goal at the beginning of the process, to help us understand a variety of essential tasks, including:

  • Learn how to transform our readers into loyal fans.
  • Get our brand contact points under control.
  • Under-promise, over-deliver.
  • Excellence. Excellence. Excellence.

Our product brands have been sharpened through this process. We have learned so much more about our brands. But the hardest lesson was accepting that Vorarlberger Medienhaus is not an appropriate employer brand for our 1,500 employees in four countries. It just didn’t fit.

That’s why Vorarlberger Medienhaus is developing a new corporate brand strategy, which will be implemented in the course of this year. The hub of this strategy is the new umbrella brand Russ Media, with which our company aims to strengthen its identity.

Vorarlberger Medienhaus, built in Schwarzach, Vorarlberg, in 1996, will in the future serve as the headquarters of Russ Media, with 450 of the company’s 1,500 employees working there.The new name, Russ Media, goes back to the roots of the media company, in reference to the founder Eugen Russ (1877–1962), the grandfather of the present publisher, Eugen A. Russ. Back in 1919, Eugen Russ laid the foundation for the company’s success by buying a printing company in Bregenz, Vorarlberg.

In the course of its almost 100-year history, the company’s scope and self-image have undergone great changes. Innovation has played an essential role in our media company. And it will continue to do so in the new Russ Media — a name that reflects both our local roots as well as the innovative and truly international character of the company.

ÖWA plus Erhebung 2011-IV: Onlinevermarkter „austria.com/plus“ steigert die Zahl der Unique User auf über 1,5 Millionen!

29.03.2012

Wien, 29.03.12. Die Österreichische Webanalyse, sie erhebt vergleichbare und objektive Daten zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Online-Angeboten, veröffentlichte soeben die neuen ÖWA Plus-Daten für das vierte Quartal 2011. Die aktuellen Ergebnisse des vom Vorarlberger Medienhaus betriebenen Onlinevermarkters „austria.com/plus“ (www.austria.com/plus), welcher die eigenen Portale sowie Partnerportale anderer Publisher vermarktet, sind sehr erfreulich.

Rekord: Onlinevermarkter „austria.com/plus“ erstmals über 1,5 Million Unique User!

Ein Rekordergebnis konnte der Onlinevermarkter „austria.com/plus“ verzeichnen. Hier ist es gelungen die Grenze von 1,5 Million Unique User, lt. der aktuellen ÖWA Plus Erhebung exakt 1.578.000 Unique User, zu überschreiten. Das entspricht einer prozentuellen Steigerung von mehr als 33 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
„austria.com/plus“ vereint die eigenen Portale des Unternehmens wie zum Beispiel VOL.AT, VIENNA.AT und Salzburg24.at sowie Partnerportale wie bvz.at, noen.at, wohnnet.at und wienerzeitung.at.

Alle Einzelangebote der „austria.com Portale“ verzeichnen Zuwächse

Die hauseigenen Portale des Vorarlberger Medienhauses kommen nun auf einen gesteigerten Wert von über 734.00 Unique User. Alle Newsportale verzeichneten somit eine äußerst positive Entwicklung bei den Unique Usern. Besonders hervorzuheben ist Vorarlbergs Nr. 1 Portal VOL.AT Hier konnte ein neuer Spitzenwert mit 322.00 Unique Usern (Steigerung 8 % zum Vorjahr) erreicht werden.

„austria.com/plus- Geschäftsführer Mag. André Eckert zu der neuen ÖWA Plus 2011-IV Erhebung: „Wir freuen uns sehr darüber unseren Kunden nun ein hochwertiges Premiumportfolio mit mehr als 27,4 % Reichweite bei den Österreichischen Internetnutzern aus eine Hand anbieten zu können. Dieser Wachstumssprung ist die Beweis dafür, dass wir mit unserer Premiumstrategie richtig liegen.“

Russ Media: Vorarlberger Medienhaus schafft neue Dachmarke

02.03.2012

Das „Vorarlberger Medienhaus“ bereitet eine neue Dachmarkenstrategie vor, die im Laufe dieses Jahres umgesetzt wird. Im Zentrum steht die neue Dachmarke Russ Media, mit der die Unternehmensgruppe von Eugen A. Russ ihre Identität stärken will. Die Entwicklung der neuen Strategie wurde in den vergangenen zwei Jahren von der renommierten Marken-Beratung „brand:trust“ von Klaus-Dieter Koch begleitet.

Der neue Name Russ Media geht auf die Wurzeln des Medienunternehmens zurück und schafft einen Bezug zum Gründer Eugen Ruß (1877 – 1962). Der Großvater des heutigen Verlegers hatte 1919 mit dem Erwerb einer Druckerei in Bregenz/Vorarlberg den Grundstein für den Erfolg gelegt.

In der nahezu 100-jährigen Unternehmensgeschichte haben sich der Wirkungsbereich und das Selbstverständnis verändert.

Eugen A. Russ, Verleger: „Wir haben uns in den vergangenen Jahrzehnten von einem regionalen Zeitungsverlag zu einem europaweit tätigen Medienunternehmen entwickelt. Mit der Dachmarke Russ Media wollen wir diesem veränderten Anspruch gerecht werden.“

Verwurzelung und Innovation
Bisher tritt die Unternehmensgruppe in den unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Dachmarken auf, so heißt das „Vorarlberger Medienhaus“ in Ungarn und Rumänien „Inform Media“ oder in Deutschland „VM Digital“. Eugen A. Russ: „Unter dem Namen Russ Media werden wir schon bald eine Marke leben, die unsere Verwurzelung, aber gleichzeitig den innovativen und geographisch uneingeschränkten Charakter unseres Unternehmens widerspiegelt.“

B2C-Marken bleiben unverändert
Die erfolgreichen Produktmarken gliedern sich in die neue Dachmarkenstrategie ein: so werden unter anderem die Tageszeitung „Vorarlberger Nachrichten“, der Onlinedienst „VOL.AT“, das deutsche Classified-Portal „Quoka.de“ oder das ungarische Jobportal „cvonline.hu“ wie alle anderen Marken des Unternehmens weiterhin in gewohnter Weise die Konsumenten ansprechen.

Das 1996 erbaute „Vorarlberger Medienhaus“ in Schwarzach/Vorarlberg wird künftig für den Hauptsitz von Russ Media stehen, an dem rund 450 der 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gruppenweit tätig sind.

Zum Unternehmen
Die Geschäftsaktivitäten des Vorarlberger Medienhauses, das künftig unter Russ Media firmieren wird, umfassen mehr als 60 Zeitungen, zahlreiche Internet-Portale und Radiosender in Österreich, Deutschland, Ungarn und Rumänien. Dazu zählen reichweitenstarke Medien wie die Tageszeitung Vorarlberger Nachrichten, die regionalen Newsportale VOL.AT, Salzburg24.at und Vienna.at sowie der Premiumvermarkter austria.com/plus in Österreich. Mit VM Digital, Quoka und Erento werden Special Interest und Classified-Portale in Deutschland betrieben. Die Tageszeitungen und Online-Portale der Inform Media in Ungarn und Rumänien sind ebenfalls marktführend.
Am Hauptsitz in Vorarlberg sind mehr als 450 Mitarbeiter beschäftigt.

Informationen und Rückfragen:
Vorarlberger Medienhaus
Markus Raith, Geschäftsführer
Gutenbergstraße 1
A-6858 Schwarzach/Vorarlberg
Tel. +43 (5572) 501 725
E-Mail: markus.raith@medienhaus.at

“20 Prozent Digital”

16.01.2012

Eugen A. Russ, Eigentümer und Geschäftsführer des Vorarlberger Medienhauses, erzählt von Expansionsplänen im internationalen Digitalbusiness, was man bei Restrukturierungsmaßnahmen lernen kann und über die Freiheit abseits von Apple.

Horizont: Wie war 2011?

Eugen A. Russ: 2011 war ein sensationell gutes Jahr – womit wir nicht gerechnet haben. Das lag daran, dass die Konjunktur besser lief als erwartet. Die Stellenmärkte, ein sehr profitabler Erlösstrom, zeigten einen dramatischen Zuwachs. Zum Glück gab es diese Ausweitung, die uns auch über die Papierpreissteigerung hinweg geholfen hat. Das Unternehmen konnte damit in der Profitabilität stabil gehalten werden.

Horizont: Wie hoch ist der Anteil der Stellenmärkte am gesamten Anzeigenumsatz der Vorarlberger Nachrichten?

Russ: Zehn Prozent. Aber man muss all das im gesamtwirtschaftlichen Kontext betrachten. Vorarlberg ist das exportstärkste Bundesland Österreichs, und auch der Handel war erfolgreich; wir hatten eine Sonderkonjunktur in Vorarlberg, die aus dem hohen Frankenkurs resultierte. Es gibt 30.000 Grenzgänger, die in Vorarlberg leben und in der Schweiz arbeiten, die hatten auf diese Weise eine Gehaltserhöhung von 50 Prozent. Den Menschen geht es gut und das sind unsere Leser und Kunden.

Horizont: Sie profitieren von der Monopolstellung ihres Medienhauses …

Russ: Wir haben keine Monopolstellung in Vorarlberg …

Horizont: Wie nennen Sie es?

Russ: Hoher Marktanteil …

Horizont: Wie hat sich die Umstellung im Vorjahr von vier auf zehn regionale Ausgabe bei der VN ausgewirkt?

Russ: Ein Lustenauer fühlt sich als Lustenauer, der Dornbirner als Dornbirner und der Bregenzer als Bregenzer. Unser Ziel war es mit neuer Technologie und gleicher Mannschaft zehn Ausgaben zu machen. Das hat sich extrem bewährt. Wir nutzen das Internet, um die Zeitung effizienter gestalten zu können. Die Anzeigenannahme und die Produktionsprozesse sind wirkungsvoller, so konnten wir zehn Ausgaben gegenüber vier im Vorjahr zu gleichen Kosten produzieren.

Horizont: Wie kann man sich das genau vorstellen?

Russ: Wir haben automatisiert, was geht. Vereine veröffentlichen ihre Berichte direkt am Gemeindeportal, diese Berichte erscheinen leicht redigiert in der Zeitung. Wir arbeiten intensiv mit Citizen-Journalisten, aber auch mit freien Mitarbeitern, die ihre Texte ins Internet stellen. Diese Arbeit wird strukturiert, aufbereitet und kommt dann in die Zeitung.

Horizont: Das heißt die Redakteure werden weniger und die Kosten sinken ….

Russ: Die Mitarbeiter bleiben gleich viele, können aber mehr produzieren. Und die zehn Ausgaben haben natürlich ein höheres Erlöspotential. Das Lustenauer Geschäft kann nun eine Anzeige inserieren ohne Streuverluste. Wir gehen tiefer in den Bezirk. Die Gliederung wird feiner, damit hat der Anzeigenkunde mehr Möglichkeiten und der Leser bekommt Infos aus seinem direkten Umfeld.

Horizont: Wieviele Journalisten beschäftigen Sie?

Russ: Etwa 55 bei den VN und bei Vorarlberg Online. Wir haben getrennte Verantwortlichkeiten für das Onlinemedium und Print. Es gibt zwei Chefredakteure, zwei Organisationen, aber Synergien werden genutzt: keine Pressekonferenz wird doppelt besetzt, Fotografie und Video gemeinsam genutzt. Aber jedes Medium soll seine Eigenverantwortlichkeit behalten. Im Vorarlberger Medienhaus gibt es insgesamt 80 Journalisten – gar nicht so wenige. Es ist nicht so schlimm, wie es sich die Gewerkschaften vorstellen.

Horizont: Wie geht es dem digitalen Bereich. Ist er ein Sorgenkind? Ich habe gehört der digitale Umsatz in Österreich liegt bei 1,6 Millionen Euro inklusive der von austria.com/plus vermarkteten Portale …

Russ: Das stimmt nicht, da wären wir ja arm. Unser digitaler Anteil liegt bei 20 Prozent, übrigens ex aequo mit der skandinavischen Mediengruppe Schibsted.

Horizont: Laut Standard-Redakteur Harald Fiedler machten Sie 2010 als Medienhaus einen Gesamtumsatz in Österreich von etwa 87 Millionen. So gesehen wären die 1,6 Millionen keine 20 Prozent …

Russ: Die 20 Prozent Digitalumsatz sind richtig. Aber ich bestätige oder revidiere keine Zahlen und auch die 87 Millionen sind falsch.

Horizont: Sind es mehr oder weniger?

Russ: Ein charmanter Versuch, aber wie gesagt dazu äußere ich mich nicht.

Horizont: Fließen in den digitalen Anteil beispielsweise auch die Umsätze der Telekommunikationsfirma Teleport ein?

Russ: Nein, dieser Anteil bezieht sich nur auf den Digitalumsatz der Medienmarken, unsere Eigenportale und die Umsätze der Werbevermarktungsfirma austria.com/plus.

Horizont: Ein Firmenname der mehrmals gewechselt wurde in den letzten Jahren …

Russ: Wir firmieren beispielsweise immer noch unter dem Namen Vorarlberger Graphische Anstalt, so hieß die Ursprungsfirma meines Großvaters, als er seine Kinder in die Firma nahm. Wir haben rund 1.600 Mitarbeiter, die allerdings in einer Vielzahl unterschiedlicher Firmen angestellt sind. Das empfinden wir immer mehr als Defizit. Daher denken wir über eine gemeinsame Marke nach. Ein Thema, das noch im ersten Quartal 2012 relevant werden wird.

Horizont: Wie geht es den anderen Ländern in denen sie aktiv sind – Ungarn mit seiner bedenklichen Mediengesetzgebung, Rumänien und Deutschland?

Russ: Uns gehören drei ungarische und fünf rumänische Regionalzeitungen. In Ungarn lassen wir uns inhaltlich nicht beeinträchtigen, die Redakteure sollen frei arbeiten, darauf achten wir. Das andere ist, dass wir in Ungarn seit fast fünf Jahren eine Rezession und 60 bis 70 Prozent der Anzeigenerlöse verloren haben. Wir mussten verschlanken und leider 30 Prozent der Mitarbeiter abbauen.

Horizont: Und wie entwickelt sich die digitale Welt im Osten?

Russ: Wir halten regionale Portale und Nischenportale in den Ländern. Diese sind aufrecht und denen geht es gut. Mein Partner Josef Kogler und sein Team haben rasch reagiert, sodass wir gewinnbringend geblieben sind. Wir sind nun 16 Jahre in den Märkten tätig und hatten 13 schöne Jahre mit einem irren Wachstum. Jetzt haben wir schwierige Jahre. Wir halten Marktanteile und warten geduldig auf die Erholung, aber das wird noch länger dauern. Da muss man realistisch sein.

Horizont: Was tut sich in ihren Unternehmen am deutschen Markt?

Russ: Deutschland ist ein Land, wo wir Lernerfolge als Organisation wahrnehmen können. Wir haben den Kleinanzeiger Quoka vor sieben Jahren übernommen und lagen bei 80 Prozent Print-Marktanteil im deutschsprachigen Raum. Doch Mitte 2011 haben wir entschieden mit Ende des Jahres die Zeitungen aufzugeben, wobei diese aber bis zum Ende gewinnbringend geführt wurden. Wir hatten 200 Mitarbeiter, und zur Hälfte ist unser Marktanteil digital. Insgesamt fällt mit dem Printanteil nun die Hälfte des Umsatzes weg und gleichzeitig 170 Mitarbeiter. Das war sehr hart, aber notwendig.

Horizont: Das heißt Sie sind nun digital aufgestellt …

Russ: Ja und wir haben gelernt. Der Lernerfolg war, dass es sehr wichtig ist dass man eine digitale Unit so aufstellt, dass sie lebensfähig ist. In unserem Fall geht trotz Wegfall der Zeitung das Unternehmen weiter. Wir verzeichnen mehr Kleinanzeigen denn je – plus 40 Prozent. Die Inserate bleiben über online erhalten. Das Unternehmen ist auf diese Weise sehr profitabel. Wir führen in Deutschland mit erento auch die weltweit größte Vermietungsplattform – rund 90 Mitarbeiter im digitalen Geschäftsmodell bringen die Marktführerschaft. Nun wollen wir uns mit erento noch stärker in den internationalen Raum hinaus bewegen.

Horizont: Wo geht es hin?

Russ: Wir bleiben zunächst in Europa. Aber das Ziel ist definitiv, dass wir globale Märkte aufbauen – messerscharf in ganz kleine Nischen. Die Vermietungsplattform ist ein erstes Beispiel. Über andere Portale sprechen wir, wenn wir es geschafft haben, relevante Marktanteile zu erreichen. Noch denken wir nach – da ist organisch noch nichts zu sehen. Das Portfolio muss man zusammenstellen und dann muss es sich international bewähren. All das ist für Medienunternehmen neu. Wir waren gewohnt in regionalen Märkten zu denken, danach in nationalen also österreichischen Märkten. Aber Österreich hat im deutschsprachigen Kontext eine geringe Relevanz. Unsere Erkenntnis ist, dass digitale Geschäftsmodelle nicht an der Landesgrenze enden. Das muss zurechtgerückt werden, da müssen wir noch viel lernen. Aber alle erfolgreichen Geschäftsmodelle sind international.

Horizont: Sie agieren also regional und international?

Russ: Wir haben zwei Stoßrichtungen: Wir verdichten im regionalen Raum. Das heißt wir helfen unseren Kunden sich auf Facebook zurechtzufinden, Google-Werbung zu nutzen, wir bieten das Dealgeschäft, ein elektronisches Firmenbuch, ein Immobilienportal und Medienkompetenz im regionalen Raum. Die andere Richtung findet sich rein im digitalen Bereich – hier sind wir international tätig.

Horizont: Sie haben heuer die Technologie HTML5 eingeführt, die eine gewisse Unabhängigkeit erlaubt und die Darstellungsmöglichkeiten von Websites auf mobilen Geräten wesentlich erleichtert. Warum?

Russ: Wir wollen die direkte Kundenbeziehung zu unseren 80.000 Lesern bewahren, das ist ein strategisches Asset auf das wir nicht verzichten wollen. Darüber hinaus setzen wir auf offene Plattformen. Das bedeutet wir produzieren Content nicht nur für die geschlossenen Systeme der Apple-Welt, sondern auch für den Kindle von Amazon oder ein Samsung Galaxy. Darum ist HTML5 die Hauptausrichtung. Wir wollen auch langfristig nicht in Cupertino betteln, ob eine App angenommen wird, das dauert bis zu vier Wochen, das ist unerträglich.

Horizont: Auf den Medientagen prophezeiten sie „in drei Jahren ist das Web tot.” Wie meinten Sie das?

Russ: Wir gehen davon aus, dass Tablets und die neuen Smartphones, die man in ihrer Haptik und ihren Nutzungsmöglichkeiten oft nicht mehr voneinander unterscheiden kann, immer mehr der Nutzerzeit aufnehmen werden. Daher setzen wir auf Mobile und Mobile-App, auch weil Mobile weiß wo sich der Nutzer gerade befindet. Außerdem wollen wir ein Gesamtpaket schnüren, denn niemandem bringt die tausendste Applikation etwas. Dies könnte eben auch eine Website sein, die über HTML5 auf vielen Kanälen funktioniert, aber einer App sehr ähnlich ist. Wir glauben nicht an Apps eigens für jedes Gerät, das ist ja Wahnsinn. Und, die Zeiten ändern sich – bisher hatte Apple 90 Prozent Marktanteil bei Smartphones, aber im dritten Quartal verkaufte Apple weltweit 17 Millionen iPhones, Samsung 24 Millionen Smartphones. Apple lässt das Betriebssystem iOS nur auf seinen Geräten zu. Steve Jobs hat mit dem Macintosh denselben Fehler gemacht – er war Marktführer, aber mit einem geschlossenen Betriebssystem, das nur bei Apple zugelassen war, und innerhalb von drei Jahren hat ihn Windows überholt. Jetzt passiert mit absoluter Sicherheit das gleiche mit Android. (Anmerkung: Android Smartphones verdreifachten ihre Verkaufszahlen von 20 auf 60 Millionen im 3. Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr, Apples iOS legte von 13 auf 17 Millionen an Endkonsumenten verkaufte Stück zu, Quelle: Gartner). Das

Horizont: Welches Gerät sagt Ihnen im Moment besonders zu?

Russ (nimmt sein Motorola Razr heraus): Ich habe hier eine Mischform mit einem größeren Bildschirm als Apples iPhone und dreimal soviel Pixel. Und daheim wartet ein Galaxy Note , ein weiteres neues Telefon aber mit iPad-Auflösung, ich freue mich schon darauf. Das Androidsystem hat den Vorteil des offenen Systems. Es hat beispielsweise eine 32 GB-Mini-Festplatte, dem dreifachen eines Applegeräts. Wenn ich das Handy wechsle nehm ich den Chip heraus mit all meinen Daten und geb ihn ins nächste Handy. So muss ich nicht mehr in diese sonderbare Applewelt hinein. So frei denken andere Menschen auch …

Horizont: Zu etwas Anderem: Am WAN-IFRA-Kongress sagten Sie am Podium „wir müssen wie Autoindustrie denken, und vermehrt gemeinsam agieren“. Wie ist das gemeint?

Russ: Jedes Medienhaus vermarktet seine Anzeigen selbst, alle führen ihr eigenes Redaktionssystem, haben eine Verwaltungssoftware bei sich laufen. Das werden wir uns nicht mehr lange leisten können – und damit meine ich alle Verlagshäuser.

Horizont: An welche Arten von Synergien denken Sie?

Russ: Hier gibt es gewaltige Möglichkeiten. Nehmen Sie das Beispiel von John Paton (spannendes Interview der NYT) in den USA. Paton hat zwei Zeitungsverlage zusammengeführt. Diese haben mittlerweile 130 Tageszeitungen in einem Verlag gebündelt. Als CEO und Investor nutzt er auf diese Art viele Synergien mit einem gemeinsamen Redaktionssystem, einem nationalen Verkaufs- und das Finanzsystem von davor getrennt agierenden Medienunternehmen.

Horizont: Sie denken dieser Weg ist in Europa vorstellbar?

Russ: Schwer, weil hier oft Familienunternehmen am Werk sind. Aber es ist durchaus möglich, dass man einzelne Verlage näher zusammenführt.

Horizont: Gibt es da Pläne?

Russ: Im Vermarktungsbereich sind wir als Vermarkter vieler nationaler Plattformen aktiv.

Horizont: Bei der RMA haben sie sich aber beispielsweise eher zurückgehalten und sind nur mit den RZ-Medien dabei.

Russ: Aber da wird es sicher weitere und neue Kooperationsmodelle geben, nicht nur im Vermarktungs- sondern auch im redaktionellen Bereich. Die Neue Vorarlberger Tageszeitung kooperiert bereits länger mit der Kleinen Zeitung – der internationale Teil wird gemeinsam gestaltet.

Horizont: Was sagen Sie zum Thema Transparenz?

Russ: Das ist ein dringend notwendiger Schritt in einem Land in dem 140 Millionen Euro nach Gutsherrenart vergeben werden. Auf diese Weise wird nicht nur der Markt, sondern auch die Medienfreiheit massiv beeinträchtigt. Das ist nicht mehr akzeptabel.

Horizont: Erhalten Sie nicht auch einige Inserate von öffentlicher Seite?

Russ: Wir bekommen nicht so viele. Das ist eine Eigenart, die aus Wien gekommen ist, dort primär stattfindet, aber natürlich leider auch auf Bundesebene Schule gemacht hat. Dieses Thema lässt sich mit der Übernahme der Regierung Faymann festmachen, aber auch die ÖVP hat schnell gelernt. Es ist unerträglich, dass ohne gesetzliche Grundlage und Kontrolle die Medienlandschaft nach Gutsherrenart manipuliert wird. Und das noch mit fremden Geld, nämlich Steuermittel. Das ist völlig einmalig im gesamteuropäischen Kontext, das gibt es weder in Ungarn noch am übrigen Balkan. Es wird höchste Zeit, dass hier ernsthaft eingegriffen wird.

Horizont: Ihre Pläne für 2012?

Russ: Der große Plan ist die Restrukturierung. Mit dem Branding werden wir uns international stärker präsentieren. In Vorarlberg läuft das Geschäft hervorragend, ansonsten werden wir weiter optimieren und neue Geschäftsmodelle aufsetzen, sowie auch digitale Abos stärker verkaufen. Hier wird es einen Schwerpunkt.

Quelle: horizont.at [Birgit Schaller]

ÖWA Plus II 2011: austria.com/plus abermals mit großem PLUS

04.11.2011

Eine gewaltige Steigerung konnten wir in der aktuellen ÖWA Plus-Ausweisung erreichen. Rund 1.457.000 Unique User bzw. 29% Reichweite innerhalb der ÖWA Plus Nutzer und eine Steigerung – zur ÖWA Plus IV 2010 – von 24,9% oder 210.000 Unique User, stellt eine mehr als positive Bilanz dar. An einem einzelnen Werktag erreichen wir derzeit 183.000 User, an einem Wochenendtag 144.000 User. Auch in diesen Kategorien spiegelt sich unsere positive Entwicklung wider.

“Vorarlberg Online” hat die 20.000-Fan-Marke auf Facebook überschritten

04.11.2011

Medienhaus.com-CEO Riedmann: “Höchste Ehre, dass Leser unsere Inhalte ihren Freunden weiterempfehlen”

“Vorarlberg Online” begrüßte vergangene Woche Fan Nummer 20.000 auf Facebook, Montagmittag hält die Seite bei 21.113. Die Schwarzacher sehen sich im Ranking nach Fans österreichischer Medienmarken vorne. Das Social Media Ranking reiht “Vorarlberg Online” auf Platz 79, unter anderem hinter Medienmarken wie Ö3 (Platz sechs), Kronehit (10), FM4 (17) oder Webstandard (21), dem Tech-Channel von derStandard.at.

“Mit dem konsequenten Aufbau einer Community in den führenden Social-Media-Netzwerken können wir unsere Inhalte auch außerhalb unserer Plattformen einer breiten Öffentlichkeit schmackhaft machen”, sagt Medienhaus.com-CEO Gerold Riedmann, der den Onlinebereich des Vorarlberger Medienhauses verantwortet. “Das Ziel unserer Journalisten ist, dass über die Artikel und Geschichten auf VOL.at gesprochen wird. Und so ist es im digitalen Bereich die höchste Ehre, dass Leser unsere Inhalte ihren Freunden weiterempfehlen”, so Riedmann.

Marketing-Geschäftsführer Georg Burtscher will die Facebook-Community weiter ausbauen. “Es findet ein reger Austausch auf unserer Facebook-Seite statt – und wir können auf viele Kundenabfragen einfach und schnell reagieren”, sagt er.

Quelle: standard.at (red)

ÖWA Plus II 2011: austria.com/plus abermals mit großem PLUS

24.10.2011

Eine gewaltige Steigerung konnte der Onlinevermarkter in der aktuellen ÖWA Plus-Ausweisung erreichen. Rund 1.457.000 Unique User bzw. 29% Reichweite innerhalb der ÖWA Plus Nutzer und eine Steigerung – zur ÖWA Plus IV 2010 – von 24,9% oder 210.000 Unique User, stellt eine mehr als positive Bilanz dar. Auch an einem einzelnen Werktag erreicht austria.com/plus derzeit 183.000 User, an einem Wochenendtag 144.000 User. Auch in diesen Kategorien spiegelt sich die positive Entwicklung von austria.com/plus wider.

Unternehmerweb.at nun exklusiv bei austria.com/plus

24.10.2011

Österreichs unabhängige Wissens- und Informationsplattform für Gründer, Jungunternehmer und Unternehmer wird nun exklusiv von austria.com/plus vermarktet.

Das Portal mit rund 110.000 User pro Monat stellt eine perfekte Ergänzung zum Portfolio der austria.com/plus dar, die der größte heimische Vermarkter von regionalen Premiumnews ist. Sämtliche Werbeformen, von Display bis zu Advertorials, sind ab sofort direkt über die austria.com/plus buchbar.

vol.at in neuer Form auf dem iPad

24.10.2011

Die Nachrichten des Vorarlberger Marktführers vol.at sind ab sofort auch in einer neuen iPad-Version, der vol.at-HD-App verfügbar. Damit wird das Internetportal von vol.at so bequem und einfach wie ein Magazin. Die Leser können nun Artikel für Artikel durch das Angebot von Vorarlberg Online blättern. Integriert sind Videos, Bilderserien und Texte – in ansprechendem Layout. Ab Mitte November werden auch die Portale vienna.at, salzburg24.at und austria.com in der neuen Version verfügbar sein.